Kategorien
Anwendungen Apps

Tinder zerstört sich selbst: Abo-Modell fällt bei Usern durch

Bisher war die Dating-App Tinder vollkommen kostenlos und werbefrei, um Millionen Menschen auf der ganzen Welt dazu zu bewegen sich die App zu installieren. Doch nun ist dies nicht mehr der Fall und ein Abo-Modell hält Einzug.

Bereits vor einiger Zeit haben wir euch über die kostenpflichtigen Funktionen informiert. Damals dachten wir, dass nur diese Funktionen kostenpflichtig sind, doch da haben wir uns geirrt, denn ab sofort gibt es ein Limit an Likes. Wer dieses aufgebraucht hat, muss zum Abo greifen.

Tinder: Unterschiedliche Preise für verschiedene Altersgruppen

Tinder Plus: Kostenpflichtig, aber mit mehr Möglichkeiten
Tinder Plus: Kostenpflichtig, aber mit mehr Möglichkeiten

Hinzu kommt, dass es bei Tinder unterschiedliche Preise für verschiedene Altersgruppen gibt. So zahlen die jüngeren einen günstigeren Preis als ältere. Als Grund wird unter anderem vermutet, dass die jüngere Zielgruppe weniger Geld hat.

Womit sich Tinder jedoch selbst zerstört hat, ist der Fakt, dass man nur noch eine bestimmte Anzahl an Likes hat. Diese werden alle 12 oder 24 Stunden zurückgesetzt, wer so lange aber nicht warten will, muss ebenso zum Abo greifen. Die Preise bewegen sich zwischen 1,99 Euro und 19,99 Euro pro Monat.

Zahlreiche Fake-Profile sorgen für Unlust

Doch dabei hat Tinder ein ganz anderes Problem, dass nach wie vor nicht behoben worden ist. Gemeint sind die zahlreichen Fake-Profile, die immer wieder auftauchen und meist zum Match führen, dass dann jedoch für Spam genutzt wird oder der Aufforderung sich bei einer anderen Plattform anzumelden.

Wer zudem nicht in einer Metropole wohnt, der wird vermutlich nur wenige Frauen pro Tag überhaupt erst zu Gesicht bekommen. Aus diesem Grund wird auch kaum jemand zum Abo bei Tinder greifen und die große Masse wird die App deinstallieren. Für viele ist es schon das Ende von Tinder, zumal die App im deutschen iTunes App Store bei der aktuellen Version mit einem Schnitt von 1 Stern unter die Räder gekommen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.