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Aktien mit Dividendenrendite: Eine lohnenswerte Alternative? – Crashkurs

Dieser Artikel soll einen Überblick bzw. Crashkurs über Dividenden-Aktien geben, deren Vorteile als auch Nachteile erläutern und aufzeigen, warum dies eine lohnenswerte Alternative zum Tagesgeld ist. Doch zunächst einmal sollten die Begriffe Aktien, Dividende und Co erläutert werden und welche Risiken der Anleger hat.

Haftungsausschluss: Die Einschätzungen und Analysen dienen lediglich der Information und begründen damit keine Haftungsobligo. Wir stellen keine Empfehlung dar, was das Engagement in Wertpapiere beinhaltet. Ausgeschlossen ist damit jede Regressinanspruchnahme oder Gewährleistung, insbesondere für Vermögensschäden.

Da in Deutschland nur wenige Personen Aktien halten, soll dieser Artikel einen guten Einstieg in die Materie geben. Da auf dem Sparbuch kaum noch Zinsen erwirtschaftet werden und auch Tages- und Festgeld nur wenige Zinsen bringen, lohnt sich ein Blick auf Aktien umso mehr.

Aktien mit Dividende: Was ist das? – Crashkurs

Mit Aktien erkauft man sich einen Anteil am Unternehmen. Bei an der Börse gehandelte Aktiengesellschaften schwankt der Kurs, wieviel man pro Anteil zu zahlen hat. Um Aktien kaufen zu können, wird ein Wertpapierdepot benötigt. Ein solches bieten zahlreiche Banken zu unterschiedlichen Konditionen an. Neben dem Preis für die Aktien sind auch noch Gebühren zu entrichten. Daher lohnt es sich für den Privatanleger kaum Aktien nur für kurze Zeit zu halten.

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Wenn Unternehmen Gewinn machen, kann ein Teil dieses Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Um die 30 Milliarden Euro werden alleine die Unternehmen im DAX an ihre Aktionäre in diesem Jahr ausschütten. Ein Beispiel: Du hast 100 Aktien der Beispiel AG zum Preis von 20 Euro gekauft. Pro Aktie schüttet die Beispiel AG 1 Euro aus. Du erhälst also eine Dividende von 100 Euro (100 Aktien * 1 Euro). Davon werden allerdings noch Steuern abgezogen. Die Dividendenrendite leigt in diesem Fall also bei 5 Prozent. Das ist weit mehr als auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto. Soweit der kleine Crashkurs, wodurch die Dividende ausgeschüttet werden kann.

Wo liegen die Risiken im Aktienkauf?

Bei dem aktuellen Zinstief lohnt sich die Anlage in Aktien mit Dividende
Bei dem aktuellen Zinstief lohnt sich die Anlage in Aktien mit Dividende

Im Schlimmsten Fall kann das Gesamte Geld verloren gehen, wenn das Unternehmen, von welchem man Aktien bezogen hat, Pleite geht. Doch bei den großen Unternehmen im DAX wie Allianz, BMW und Co ist das wohl sehr unrealistisch. Weiterhin können die Aktienkurse stark schwanken, was bedeutet, dass bei einem Verkauf der Aktien das eingesetzte Geld mehr oder weniger werden kann.

Fällt der Kurs der Aktie stark, so heißt es abwarten und Ruhe bewahren. Ein Beispiel: Als der DAX im Jahr 2000 von über 8000 auf um die 2000 Punkte gefallen sind, hat es bis 2007 gedauert bis die meisten Aktienkurse wieder in der Gewinnzone waren. Daher sollten Aktien langfristig gehalten werden oder bestenfalls noch mit Gewinn wieder veräußert werden.

Der Vorteil der Dividende bei Aktienunternehmen

Wer sich nun auf Aktienunternehmen konzentriert hat, die eine Dividende ausschütten, dem ist der aktuelle Aktienkurs egal. Die Dividende kann so als Ersatz für die Zinsen, die man auf einem Sparbuch bekommen würde, sehen. Wer sich beispielsweise Aktien von der BASF oder Allianz gekauft hat, der kann sich seit Jahren, bis auf wenige Ausnahmen, auf eine steigende Dividende freuen. Umso mehr Gewinn ein Unternehmen macht und umso höher die Ausschüttungsquote ist und umso weniger Aktien angeboten werden, desto höher fällt auch die Dividende aus.

Aktien mit Dividendenrendite

Wir haben uns die aktuellen Börsenkurse einmal genauer angeschaut und auf Basis der Dividende angesehen, welche Unternehmen eine hohe Rendite versprechen. Zunächst drei Unternehmen aus dem DAX

  • Münchener Rück: Börsenkurs zum Zeitpunkt dieses Artikels: 180,50 Euro – Dividende 2014: 7,54 Euro – Dividendenrendite: 4,18 Prozent
  • Allianz: Börsenkurs zum Zeitpunkt dieses Artikels: 146,67  Euro – Dividende 2013: 5,30 Euro – Dividendenrendite: 3,61 Prozent

Die Dividendenrendite berechnet sich immer über den Kaufkurs. Wenn du die Aktie der Allianz bei 100 Euro gekauft hast, ist die Rendite höher, als wenn du bei 146 Euro eingestiegen bist. Weiterhin kann die Dividende von Jahr zu Jahr schwanken. Erhöht sich die Dividende, so erhöht sich natürlich auch die Dividendenrendite.

Aber nicht nur im DAX gibt es Aktien mit einer hohen Dividendenrendite. Es lohnt auch einen Blick auf den TDAX bzw. M-DAX. Allerdings sollte man nicht nur auf die aktuelle Dividende schauen, sondern auch einschätzen, wie sich das Unternehmen in den nächsten Jahren entwickelt. Was nützt es, wenn die Aktie heute noch eine Dividende von 3 Euro hat, im nächsten Jahr dann aber auf unter 1 Euro fällt.

Unternehmen im Ausland

Zudem muss nicht nur auf deutsche Unternehmen geschaut werden. Zu beachten gibt es jedoch folgendes:

  • Quellensteuer auf die Dividende
  • Umrechnung der Währung in Euro (wenn Dividende in Dollar etc)

Gefahren bei hohen Dividendenrenditen

Wenn man jedoch nur auf die Dividendenrendite schaut, sollte wirklich der Verlauf angesehen werden. Folgendes sollte man hierbei beachten:

  • Wenn der Aktienkurs stark gefallen ist, die Dividende aber noch nicht angepasst worden ist, so gibt es zwar eine hohe Dividendenrendite, aber in Zukunft kann diese stark fallen
  • Die Vergangenheit gibt keine Garantie auf die Zukunft. Man sollte genau drauf achten, wie sich das Unternehmen in Zukunft entwickelt

Fazit: Aktien mit Dividende eine lohnenswerte Alternative

Wer also nach einer attraktiven Geldanlage Ausschau hält, der wird um Aktien kaum herumkommen. Wer eine gewisse Sicherheit mit jährlichen Zahlungen aus ist, der sollte zu den Dividendenaktien greifen. Allerdings gibt es hier die gleichen Gefahren wie bei allen anderen Aktien auch. Der Kurs kann stark schwanken und auch ein Totalverlust ist möglich.

Mit Dividendenrenditen von um die 3 Prozent oder höher ist der Einstieg in Aktien jedoch viel vorteilhafter als sein Geld auf dem Sparbuch zu belassen.

Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich als Hilfestellung und ersetzt keine kompetente Beratung bei einer Bank. Weiterhin kann es hier inhaltliche Fehler geben. Bitte korrigiert diese, indem ihr unten die Kommentarfunktion nutzt. Wir hoffen, dass dir diese Crashkurs für den Einstieg geholfen hat.

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